Bei der Überlegung, was die Mobilität der Zukunft ausmachen wird, sind wir auf die Thematik des autonomen Fahrens gestoßen. Die Hauptpunkte waren das autonome Fahren an sich, die erneuerbaren Energien und den Zusammenhang zwischen diesen beiden Themen. 
Anschließend haben wir uns generelle Gedanken gemacht wie und was wir für Informationen vermitteln wollen. Uns war es wichtig sachliche und neutrale Informationen zu vermitteln, die in keiner Weise mit einer Marke  werden sollen und auch weder für eine bestimmte Marke noch das autonome Fahren an sich werben sollen. 
Wir überlegten uns auch, welche Zielgruppe von unserem Projekt angesprochen werden sollte und wo man unser Medium auffinden konnte. Nachdem wir eine neutrale Informationsquelle bieten wollten, kamen Fahrzeughändler nicht in Frage. Wir legten uns dann darauf fest, dass unser Medium entweder in Fahrschulen oder in Ministerien oder anderen öffentlichen Plätzen zu finden sein soll. Als Zielgruppe peilten wir alle, männlich, weiblich oder diverse im Alter von 16 bis 45 an. Diese Altersgrenze kam so zustande, weil das autonome Fahren für Personen über 50 vermutlich kein wirkliches Thema mehr sein wird, sobald es serienreif wird.​​​​​​​
Wir erprobten wie wir die verschiedenen Phasen des autonomen Fahrens mittels Icons darstellen können und auch, wie wir die Technik, die dahinter steckt, erklären können. 
Da das Thema „Big Data“ einen Teil unseres Gesamtkonzeptes bildete erprobten wir auch hier verschiedene Darstellungsvarianten. Bei der Darstellungen von den Datenmengen der einzelnen Sensoren gibt es große Unterschiede. Die Kameras benötigen beispielsweise bis zu 3500 Mbits/s, während der Ultraschall nur 0,01 Mbits/s braucht. Diese Datenunterschiede in eine Grafik zu verpacken ist eine ziemlich große Herausforderung. Eine Möglichkeit ist es mit einer Lupe zu arbeiten. Die Darstellung die einzelnen Datenmengen in Punkte darzustellen finden wir passender da der Unterschied sofort erkennbar ist.
In unserem finalen Plakat, vereinten wir dann die verschiedenen Informationsdarstellungen und konnten so, das Thema ganzheitlich aufbereiten.
Zu unserem Plakat haben wir ergänzend eine interaktive Anwendung gestaltet. Den Klickdummy haben wir für das iPad optimiert und in dem Prototyping Tool „ProtoPie“ erstellt. Wir haben viele Tools wie Hype oder Adobe XD ausprobiert und konnten in ProtoPie unsere Animationen und interaktiven Elemente am besten umsetzen. Unsere App besteht aus drei Hauptteilen. 1. „Wie sieht ein autonomes Auto?“ 2. „Wie funktionieren die Sensoren?“ 3. „Entscheide Du! - Ein Ethikspiel“
Im ersten Teil kann mit Hilfe eines Sliders verglichen werden, wie die verschiedenen Sensoren die Welt sehen, im Vergleich zu uns Menschen. Konzeptionell sollte an dieser Stelle eine Kameraaufnahme des Raumes sein, in dem sich das iPad befindet und der Nutzer kann in Echtzeit sehen, wie die Umgebung für das Auto aussehen würde.
Der zweite Teil soll besonders technisch interessierten Nutzern einen Einblick geben, wie die verschiedenen Sensoren aufgebaut sind. Durch einen Zoom können die Einzelteile des Sensors untersucht werden. 
Das Spiel im letzten Teil der Anwendung soll dazu anregen kritisch über das Thema zu denken und gleichzeitig Informationen darüber vermitteln. Nachdem der Nutzer in verschiedenen Situationen für das Fahrzeug entschieden hat, bekommt er am Ende keine "richtig" oder "falsch" Antwort, sondern nur eine Übersicht über die Gruppen, die am häufigsten gerettet wurden. Außerdem wird über die tatsächliche Regelung bei Unfällen mit autonomen Fahrzeugen informiert.

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